Mittelschule Wasserburg ist Umweltschule in Europa

Mittelschule Wasserburg ist Umweltschule in Europa

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„Verantwortungsbewusstsein für Natur und Umwelt“ steht als eines der obersten Bildungsziele für bayrische Schulen im Erziehungs- und Unterrichtsgesetz: Doch wie setzt man das um?

Die Mittelschule Wasserburg bemüht sich seit langem, durch zahlreiche außerunterrichtliche Aktivitäten die Bildung für nachhaltige Entwicklung zu fördern. Energiesparprojekt, Fahrradwoche, Handysammelaktion, solares Rühreierbraten, Bau von Fledermauskästen, Teilnahme an der Aktion „essbare Stadt“ - oft ist es das, was neben dem eigentlichen Unterricht stattfindet, was sich im Bewusstsein der Schüler einprägt. Als neuestes Projekt werden nun in Zusammenarbeit mit dem BUND Naturschutz nach und nach im Stadtbereich die heimischen Bäume mit QR- Code versehen, so dass man mit dem Smartphone mit selbst erstellten Schülerdokumentationen auf der Plattform Youtube verlinkt wird. Dies dient vor allem der Schulung der technischen Kompetenzen im Fach Wirtschaft, vermittelt jedoch ganz nebenbei botanische Grundkenntnisse.

Weil all diese Tätigkeiten von allen beteiligten Schülern und Fachlehrkräften ganz erhebliches zusätzliches Engagement abverlangt, erhielt die Mittelschule Wasserburg nun in einem Festakt im Gymnasium Dorfen unter Vorsitz der bayrischen Umweltministerin Scharf das Prädikat „Umweltschule in Europa“.

Damit wird sie Teil eines großen Netzwerkes von Schulen, welche sich besonders um die Umweltbildung verdient gemacht haben und in diesem Sinne auch in Zukunft kooperieren wollen.

Jan Block

Fachberatung Umweltbildung
Schulamtsbezirk Rosenheim