Umweltministerin ehrt südbayerische Umweltschulen

Umweltschule

Rektor Franz Stein, Umweltministerin Ulrike Scharf und Umweltfachberater Jan Block 

 

Ulrike Scharf zeichnet Schulen in Oberbayern und Niederbayern für
ihre Umwelt-Projekte aus

Dorfen/Hilpoltstein, 28.10.16 – In der ersten von drei
Auszeichnungsveranstaltungen überreichte die Bayerische Umweltministerin
Ulrike Scharf den erfolgreichen Schulen die Auszeichnung „Umweltschule in
Europa/Internationale Agenda 21-Schule für das Schuljahr 2015/16“ im
Gymnasium Dorfen. Für Umweltministerin Ulrike Scharf sind die
durchgeführten Projekte in mehrfacher Hinsicht wichtig, da sie das persönliche
Engagement und die Eigeninitiative junger Menschen fördern, sowie einen
Beitrag zu mehr Umweltschutz im Schulalltags leisten. Zudem tragen
Umweltschulen durch ihr Engagement dazu bei, einen nachhaltigen,
generationengerechten Lebensstil zu entwickeln.

Umweltschule in Europa / Internationale Agenda 21-Schule
Diese Auszeichnung erhalten Schulen, die zwei Projekte zum Thema Umwelt und
Nachhaltigkeit durchführen, dokumentieren und einer Jury präsentieren. Die Jury aus
Mitgliedern des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz,
des Bayerischen Staatsministeriums für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst,
der Akademie für Lehrerfortbildung in Dillingen sowie des LBV als Koordinator dieser
Auszeichnung entscheidet über die Vergabe des Titels.

Schon wieder neuer Rekord
320 bayerische Schulen werden in diesem Jahr die Auszeichnung „Umweltschule in
Europa/Internationale Agenda 21-Schule“ erhalten. Das sind wieder deutlich mehr
als im Vorjahr (275 Schulen). Für Birgit Feldmann, die Landeskoordination im LBV,
ist dabei besonders erwähnenswert, dass alle bayerischen Schularten bei dieser
Auszeichnung vertreten sind. Ganz gleich ob Grundschulen, Förderschulen,
Mittelschulen, Realschulen, Gymnasien, Berufsschulen, Wirtschaftsschulen oder
private Schulen – in jedem Bereich lässt sich Umweltbildung und Bildung für
nachhaltige Entwicklung realisieren.

Breite Themenpalette
Auch die Bandbreite der gewählten Themen zeigt, mit welcher Kreativität und
Fantasie sich die bayerischen Schulen diesem Bereich widmeten: Ob beim
ressourcenschonenden Umgang mit Plastik wie beim „Plastikfasten“, beim Schutz
der biologische Vielfalt in der Schulumgebung durch Anlage neuer Biotope, bei
Themen zur Solidarität und Mitverantwortung in der Einen Welt oder bei der
Gründung von Schülerfirmen mit Verkauf von umweltverträglichen oder
selbsthergestellten Produkten – überall waren die Schülerinnen und Schüler in die
Projektentwicklung und -umsetzung mit einbezogen und konnten so hautnah erleben,
wie sich ihr Beitrag positiv auf das Schulleben und die Umwelt auswirkt. Einig waren
sich alle Beteiligten, dass sich durch diese Projektarbeit viele Kompetenzen und Werthaltungen 
fördern lassen, die auch weit über den Schulalltag hinaus wichtig sind. 


Die Auszeichnung „Umweltschule in Europa/Internationale Agenda 21-Schule“ wird
jeweils für ein Schuljahr vergeben. Viele Schulen sind schon über zehn Jahre dabei,
um das Thema Umwelt und Nachhaltigkeit konsequent ins Schulprofil einzubauen.
Für das laufende Schuljahr können sich interessierte Schulen noch bis zum
20.11.2016 unter www.lbv.de/umweltschule anmelden.
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Ihre Ansprechpartnerinnen für weitere Informationen:
Birgit Feldmann und Iris Kirschke ( LBV, Landeskoordination der Umweltschulen), Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Tel.: 09174/4775-42

Bilder zu dieser Pressemitteilung: Die Bilder der Auszeichnungsveranstaltung können auf der Homepage des
Umweltministeriums eingesehen bzw. heruntergeladen werden. www.umweltbildung.bayern.de
Informationen zu den einzelnen Schulprojekten: Kurzbeschreibungen sind unter www.lbv.de/umweltschule, siehe
Schuljahr 2015/2016, zu finden.