Bei Krötenwanderung hautnah dabei

 

Im Frühjahr machen sich Kröten, Molche, Lurche und Frösche mit den ersten Sonnenstrahlen auf den Weg: Sie wandern zu dem Gewässer, in dem sie selbst geboren wurden. Dort legen sie ihre Eier ab. Sie sind dabei in großer Gefahr, weil ihr Wanderweg oftmals eine vielbefahrene Straße kreuzt.

Die Schüler/innen der Ganztagsorientierungsklasse (GTO) der Mittelschule Wasserburg unterstützten, gemeinsam mit Frau Bliemel (Klassenlehrerin) und Frau Kirschner (Sozialpädagogin), Herrn Stöckl vom Bund Naturschutz bei der Krötenwanderung.

Kroete 1

 Sie begleiteten Herrn Stöckl bei seiner Arbeit mit den Amphibien am Amphibienzaun zwischen Alteiselfing und Schonstett und waren mit Feuereifer dabei, den Kröten und Fröschen, die sich über Nacht in den Eimern gesammelt haben, auf ihrem Weg über die vielbefahrene Staatsstraße 2092 zu helfen. Auf der anderen Seite angekommen setzten die Schüler/innen die 40 Kröten, einen Grasfrosch und einen Molch sicher im 500 Meter entfernten Weiher ab.  

Es war ein spannendes Ereignis, das den Schüler/innen viel Freude bereitete. Insgesamt gibt es an diesem vom Bund Naturschutz betreuten Amphibienzaun im Schnitt 500 Kröten, die jedes Frühjahr sicher über die Straße gebracht werden.

Bericht und Foto: Simone Kirschner
Kroete 2 Kroete 3 Kroete 4
Kroete 5  Kroete 6