Inklusion

In Bayern gibt es eine große Zahl von Kindern und Jugentlichen mit sonderpädagogischem Förderbedarf. Auf dem Weg der Umsetzung der UN-Behindertenkonvention wurde mehreren Schulen im Freistaat das Schulprofil "Inklusion" verliehen, darunter der Mittelschule Wasserburg. Wenngleich alle Schulen Bayerns Inklusionsschulen sind, so liegt es besonders an den Schulen mit dem Profil "Inklusion" Konzepte und Ideen zu entwickeln, wie und wo Kinder mit Behinderungen besonders geeignet gefördert werden können. In Grund- und Mittelschulen mit dem Profil "Inklusion" gestallten Lehrerinnen und Lehrer der allgemeinen Schule und Lehrkräfte aus den Förderzentren eigenverantwortlich das gemeinsame Lernen.

Mittelschullehrkräfte und Sonderpädagogen arbeiten gemeinsam. Für dieses an Mittelschulen neue Aufgabengebiet stellt das Kultusministerium der Mittelschule Wasserburg im Schuljahr 2016/2017 15 zusätzliche Lehrerstunden zu Verfügung. Unterstützt wird das Ganze mit 12 Lehrerstunden aus dem Förderzentrum. Zur Zeit sind ca. 20 Schülerinen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf aus den Bereichen Lernen und emotiale und soziale Entwicklung an der Schule.

Mittleschulen und Förderschulen bieten verschiedene Wege der Förderung an. Beide Schulen können geeignete Förder- und Lernorte sein. Ziel muss es sein, im Interesse der Kinder, im Dialog zwischen Eltern und Schule den für das jeweilige Kind geeignetesten Lernort zu finden.