Drei Ebenen Konzept

2. Das „Drei-Ebenen-Konzept“ (Dr. Hopf) – Umsetzung an unserer Schule

2.1 Die Schulebene

  • Autoritativer Erziehungsstil: Warmherzigkeit und Setzen klarer Regeln;
  • Grundwerte und Schulregeln: Einführung durch Projekttage od. Info-Veranstaltung für alle „Neuen“;
  • Ordnungsrahmen: Bandbreite und Steigerung von Maßnahmen bzw. Sanktionen;
  • Klassenbuch: Kontinuität der Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen;
  • „Curriculum“: Hilfen für Lehrkräfte;
  • Ritual: „Soziales Lernen immer Montags in der ersten Stunde!“
  • Schulvollversammlungen: in regelmäßigen Abständen;
  • Streitschlichter;
  • Schulprojekte: jährlich in unterschiedlichen Formen;
  • Kooperation mit außerschulischen Einrichtungen:

        Jugendamt, Polizei, AK Schule/Wirtschaft, donum vitae, Personalleiter, Handwerksmeister, Erziehungspakt...

  • Elternarbeit: Informationsabend(e) zum Konzept;
  • Erziehungskonferenz;

          „Steuergruppe“: Arbeitskreis mit festen Teilnehmer

 

2.2 Die Klassenebene

Soziales Lernen:
fester Zeitpunkt, Curriculum, gruppendynamische Übungen,
z. B. „Erwachsen werden“ (LIONS-QUEST)
z. B. „Kursbuch Schlüsselqualifikationen“ (Lambertus Verlag)

Kritische Medienerziehung:
innerhalb des sozialen Lernens 6 – 8 Wochen,
z. B. „Bilderfluten“ (CARE-LINE Verlag, Dr. Hopf, L. Perl u.a.)

Umsetzen der Grundwerte für die jeweilige Jahrgangsstufe;

eigene Klassenregeln, z. B. Gesprächsregeln u. ä. 

 

2.3 Die Individualebene

Schüler mit besonderen Problemen brauchen besondere Hilfen...
- Klassleiter,
- Beratungslehrer,
- Schulpsychologe,
- Sozialpädagoge,
- Jugendhilfe,
- vernetzte Krisenintervention.

„Unbelehrbare“ Jugendliche (max. 1%) spüren die Bandbreite der Ordnungsmaßnahmen und stehen sehr bald außerhalb der Schulgemeinschaft.