„bahnbrechend“ unterwegs

Unsere 9a und 9b gehören zu den Gewinnern!

Wer hätte das gedacht? Was im vergangenen Schuljahr – damals noch als 8a – eher zögerlich begann, endete wenige Monate später mit einem großen Erfolg: Die Klassen 9a und 9b gehören zu den Gewinnern des Schülerwettbewerbs „bahnbrechend“, bei dem sich alles um die Mobilität der Zukunft dreht.

 Wie alles begann…

Gemeinsam machten wir uns auf die Spurensuche:

Wie nutzen die Schülerinnen und Schüler unserer Schule eigentlich die Bahn? Kennen die Schüler die alte Bahnlinie am Inn entlang? Warum fahren manche den Weg zwischen Wasserburg Stadt und Wasserburg Bahnhof – sagen wir mal – eher ungern? Und was müsste passieren, damit sich das ändert?

Mit Neugierde, Fragebögen, Recherche, Gesprächen und einer guten Portion Fantasie gingen wir diesen Fragen nach. Wir besuchten in diesem Zusammenhang auch das Wasserburger Stadtarchiv, wo wir dank Herrn Haupt einiges über die Geschichte der Wasserburger Bahne erfuhren. Besonders spannend: Wir beschäftigten uns mit Ideen für die alte Bahnlinie zwischen Reitmehring und Wasserburg Stadt – ein Stück Infrastruktur, das spannendere Zukunftspläne verdient, als bloß vor sich hinzudämmern.

Der Abgabetermin war der 1. August, und nach Wochen des Wartens waren wir sicher: „Tja, schade… diesmal sind wir wohl nicht unter den Gewinnern.“

Aber dann – Tusch, Vorhang, Überraschung! – erreichte uns Anfang Dezember doch noch die unerwartete Nachricht: Wir gehören zu den Preisträgern!

Preisverleihung in München – unterwegs im Stadtkleinbus

Am 21. Januar machten wir uns schließlich in einem von der Stadt Wasserburg geliehenen Kleinbus auf den Weg zur Preisverleihung. Mit an Bord:

·         eine Delegation von vier Schülern (Marie, Zeljka, Felix und Dominik)

·         Herr Stümpfl, Frau Albert und Frau Golla

 Unser Ziel: das ehemalige Gelände von Knorr-Bremsen in München-Moosach. Dort durften wir unseren Wettbewerbsbeitrag noch einmal kurz vorstellen – und zwar nicht irgendwem, sondern Herrn Christian Bernreiter, dem Bayerischen Staatsminister für Wohnen, Bau und Verkehr, sowie Vertreterinnen und Vertretern der beteiligten Firmen und natürlich den anderen Preisträgern.

 Und dann kam der große Moment…

 Tatsächlich durften wir einen schicken Pokal und sage und schreibe 500 Euro für unsere Klassenkasse entgegennehmen! Überreicht höchstpersönlich von Herrn Bernreiter.

Die 500 Euro sind übrigens bereits verplant – wir investieren sie auf unserer Abschlussfahrt in Piz… äh… pädagogisch wertvolle Verpflegung.

 Fazit: Ein Wettbewerb, der uns gezeigt hat, wie viel Zukunft in unserer Region steckt – und, dass gute Ideen manchmal wirklich „bahnbrechend“ sein können.

Und ganz nebenbei: Es fühlt sich ziemlich gut an, Gewinner zu sein!

BARBARA GOLLA (Lehrerin)