Technik 10: Herstellung einer Klangskulptur aus Metallschrott

In diesem Schuljahr werkten die Technik-Schüler der Klassen 10aM, VK1 und VK2 von November bis Januar an einem Klangobjekt aus Metallabfällen. Betreut wurde die Arbeit von dem Metallbauer Willibald Mittermeier.

Alte Projektarbeiten von der Schule wurden dazu umgebaut und von Schülern gesammelter Schrott wurde gereinigt und auf seine Brauchbarkeit (Klang) selektiert. Außerdem entstanden Planungsskizzen zum besseren Verständnis und zur Vorstellung des Vorhabens. Die Zeichnungen dienten auch zur besseren fachlichen Absprache untereinander.  Zu Beginn des Projekts erfuhren die Schüler von der Fachlehrkraft, wie Klang eigentlich entsteht.

Im Mittelpunkt aber stand dabei das handwerkliche Arbeiten – und das unter erschwerten Bedingungen im Freien. Die Schülerinnen und Schüler arbeiteten in Gruppen auf dem Schulgelände. Wind, Kälte und wechselndes Wetter machten die Arbeit anspruchsvoll, verlangten aber viel Konzentration und Teamarbeit.

Die Metallteile wurden genau vermessen, gebohrt und mit der Trennscheibe zugeschnitten. Anschließend kamen verschiedene Verbindungsarten zum Einsatz: Einige Elemente wurden verschweißt, andere vernietet oder verschraubt. So lernten die Jugendlichen, welche Verbindung für welches Material und welchen Zweck am besten geeignet ist.

Der sichere Umgang mit Werkzeugen und Maschinen sowie das Tragen von Schutzkleidung spielten eine wichtige Rolle. Trotz der Herausforderungen im Freien entstand Schritt für Schritt eine stabile und klangreiche Skulptur. Das Projekt zeigte eindrucksvoll, wie vielseitig handwerkliches Arbeiten ist und wie aus alten Materialien durch Können, Ausdauer und Zusammenarbeit ein neues Kunstwerk entstehen kann.

Die Schüler arbeiteten ausnahmslos mit Engagement und Ausdauer. Die Arbeit mit dem Schweißgerät verlangte von den Schülern ein hohes Maß an Konzentration und Aufmerksamkeit. Sie erfuhren schwere, körperliche Arbeit bei schlechter Luft und zugigen Bedingungen. Sie waren von Herrn Mittermeier stark eingebunden und erhielten viel Lob. Selbständiges Arbeiten stand im Vordergrund. Die Motivation der Schüler war groß und das Ziel, dass die Schüler selbständig aus Stahl und Schrott nach gegebenem Auftrag arbeiten, wurde erreicht.

Sie erfuhren, dass schwere, körperliche Arbeit in Partnerarbeit besser und schneller gelingt. Die Schüler identifizieren sich mit Ihrer gelungenen Arbeit. Ein Erfolgserlebnis ist sehr deutlich zu erkennen.

STEFAN SCHRAG (Fachoberlehrer Technik)