Projekt zur Jahreslosung

Die Jahreslosung und damit der Leitvers für 2024 ist: „Alles, was ihr tut, geschehe in Liebe.“ Dieser Bibelvers steht im 1. Brief an die Korinther 16,14.

Im evangelischen Religionsunterricht haben wir zu Beginn des Jahres ein Lied zu dieser Jahreslosung in Dauerschleife gehört und uns überlegt, dass wir dazu gerne ein Projekt starten würden. Und so lassen wir immer wieder Dinge „in Liebe“ geschehen.

Als erstes haben wir wichtigen Menschen in unserem Leben eine besondere Karte geschrieben und ihnen ganz unabhängig von Geburts- oder Muttertagen gesagt, was sie uns bedeuten. Dabei haben wir gemerkt, dass eine handgeschriebene Karte einen anderen Wert hat, als eine WhatsApp Nachricht - auch wenn diese mit Küsschen übersät ist.

 

Unsere zweite Aktion geschah „in Liebe“ zum Burgerfeld, welche Noah Gehrke aus der 5a genauer beschreibt:

„Um unserer Umwelt etwas Gutes zu tun, waren wir am 9. Februar im Evangelisch-Unterricht beim Müll sammeln.
Wir waren 13 Kinder und haben in nur einer Stunde 13 kg Müll gefunden. Das ist eine sehr große Menge, für so kurze Zeit. 

Vielleicht ist es möglich, dass wir noch einmal so eine Aktion starten. Aber mit viel mehr Zeit und Leuten. Es ist traurig, dass so viel Müll rumliegt. Es gibt nur diese eine Erde!!“

Bei unserer dritten Aktion schauten wir uns danach um, wo in Wasserburg Menschen „in Liebe“ für andere etwas tun. Wie wir fündig geworden sind, beschreibt Mila Menzel aus der 6a:

„Am 23.2.24 ging die Evangelische Religionsgruppe zur Evangelischen Christuskirche in Wasserburg, wo sie ein Interview mit der Pfarramtsassistentin Monika Rieger bekamen.

Diese erzählte uns von zwei Projekten. Im Ersten kümmern sich etwa 50 freiwillige Helfer um Flüchtlinge z.B. Lernen ihnen deutsch, Suchen für diese Wohnungen und helfen ihnen im Alltag. Frau Rieger koordiniert die vielen ehrenamtlichen Helfer und hilft ganz unkompliziert.

Im zweiten Projekt „Hilfsbereit“ versucht sie Helfer an Personen zu vermitteln, z.B. braucht eine Person Hilfe beim Aufhängen einer Lampe. Frau Rieger findet dann die Person, die das kann.

Frau Rieger nahm sich viel Zeit, um uns auch noch Fragen zu beantworten, wie: „Ist es schwer eine Wohnung für Flüchtlinge zu finden“ oder „Wie fühlten sich die Flüchtlinge in der Turnhalle?“

Von ihrer positiven und freundlichen Art waren wir alle ganz begeistert und bedanken uns herzlich.“

Irene Kränzelein (Lehrerin)